Justy gerettet aus dem Hundefleisch Handel

Justy lebte als glücklicher Welpe in den Dörfern von Thailand . Kinder spielten mit ihr und sie genoss ihr dasein bis ihr Besitzer eines Tages entschloss an die Hundefleisch Verkäufer gegen einen Plastikeimer einzutauschen. 

Nein, ihr Besitzer war nicht arm und der getauschte Eimer eigentlich nutzlos aber Hündinnen werfen Welpen und diese wollen auch zu fressen. Sie zum kastrieren zu bringen wäre eine Lösung gewesen aber dazu war ihr Besitzer zu faul. Also kam für ihn nur der Weg der Entsorgung in Frage und wenn man dafür noch einen Eimer bekommt bietet es sich an dachte ihr früheres Herrchen.

Justy wusste gar nicht was passiert und war sehr traurig ihr Zuhause, ihr vetrautes Umfeld und ihre Freunde zu verlieren und bevor sie klare Gedanken fassen konnte , sass sie schon eingepfercht im Hundefleisch Transporter. 

Es war eine brütende Hitze , unter und über Justy waren unmengen Hunde mit dem gleichen Schicksal. Alle hatten so schreckliche Angst , bekamen kaum Luft unter der schwarzen Plane welche über dem Truck gespannt war. Die ersten Hundefreunde drohten zu ersticken aber es war kein entkommen möglich. Die Fahrt ging durch den Dschungel und schien unendlich zu werden. Inzwischen waren einige Hundefreunde erstickt. Es war ein schrecklicher Geruch zu vernehmen der aus dem Truck kam.

Nach Stunden hielt das Fahrzeug an . Was passiert nun dachte Justy und sie vernahm menschliche Stimmen .  Der Truck fuhr nicht mehr weiter und davor wurde lauthals diskutiert. Ein Mann sagte es ist verboten die Plane vom Fahrzeug zu entfernen aber eine Frau tat es trotzdem . Rettung war in Sicht und Ulrike Brunner kam ganz aufgeregt mit Wasserflaschen angerannt .

Endlich Luft, endlich zu trinken - wir alle hatten schrecklichen Durst , röchelten nach Sauerstoff und tranken gierig das Wasser . Über eine Stunde war Ulrike mit Wassernachschub beschäftigt.

Nachdem wir alle Wasser hatten setzte sich der Truck wieder in Bewegung und fuhr eine weitere Stunde bis ins thailändische Regierungslager nach Nakhon Phanom.

Schon von weitem hörten wir sehr viele Hunde bellen und als wir ankamen sahen wir unmengen Hunde.

Jetzt ging alles ganz schnell. Unser Fahrzeug wurde aufgebrochen und wir wurden endlich befreit. Total erschöpft und traumatisiert wurden wir in ein Gehege gebracht 

Am nächsten morgen kam Ulrike Brunner welche uns im Truck Wasser gegeben hat wieder zurück. Sie kam zu uns ins Gehege und schaute sich jeden einzelnen von uns ganz genau an . Auch kuschelte sie mit uns, das fanden wir ganz toll !

Ich wurde am nächsten Tag sehr krank. Mein Auge war ganz trübe und ich bekam Fieber. Die Tierärzte kämpften um mein Leben und ich hatte Glück denn Ulrike sagte zu mir, kämpfe dann nehme ich Dich mit und ich wollte unbedingt  mitgehen - also kämpfte ich um mein Leben wie eine Löwin und als es mir besser ging durfte ich mit in das hope4angels. Hier lebe ich heute glücklich .

Ulrike sagt ,ich bin eine kleine Hexe denn vor Männer habe ich bis heute grosse Angst und wenn ein Mann kommt, zwicke ich ihm schnell ins Bein damit er gleich Bescheid weiss, das ich jetzt eine grosse Löwin bin und um mein neues Zuhause im hope4angels kämpfe . Mit nehmen darf mich niemand mehr denn hier bin ich sehr glücklich und habe viele Freunde aber meine menschliche Freundin ist Ulrike welche mir im Transporter Wasser gab und wenn wir uns sehen sind wir beide sehr glücklich

Justy ist ein Hund unter tausenden mit dem gleichen Schicksal und leider haben nicht alle Hunde das Glück, dem Suppentopf zu entkommen . Heute lebt Justy glücklich im hope4angels