Hundefleischhandel in Thailand

Mehr Infos zu unserer Arbeit im Kampf gegen den Hundefleisch Handel finden sie auf unserer Website


www.hundefleischhandel-thailand.de


WARNHINWEIS ! Dieses Video ist nicht für Kinder , Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und/oder schwachen Nerven geeignet . Es handelt sich bei dem Video um eine Dokumentation und es zeigt die Hintergründe des illegalen Hundefleischhandels in Thailand.


Seit vielen Jahren werden unzählige Hunde von Thailand aus illegal über die Grenzen nach Laos und Vietnam geschmuggelt, um dort unter bestialischen Bedingungen geschlachtet zu werden. Ursprünglich wurden die Hunde, die bei den Laoten und Vietnamesen als Delikatesse gelten, in grenznahen Gebieten extra zum Verzehr vermehrt, aber das kostete Geld, welches letztendlich den Verdienst der Hundefleischhändler schmälerte. Von grenzenloser Geldgier getrieben, erdachte man sich neue Möglichkeiten, um an die hochbegehrte Ware Hund zu gelangen und so setzte es sich immer mehr durch, Hunde direkt von den Strasse im Nachbarland Thailand zu stehlen oder gegen ein Blutgeld von 2-3 Dollar bei aufzukaufen. Beim Wegfangen von der Strasse wird von den Hundefleischhändlern kein Unterschied gemacht, ob es sich um herrenlose Tiere oder um geliebte Familienhunde handelt. Inzwischen wird offiziell darüber gesprochen, dass täglich bis zu 1000 Hunde von Thailand aus nach Laos und Vietnam geschmuggelt werden - eine nahezu unvorstellbar hohe Zahl von Hunden, deren bisheriges Leben hierdurch schlagartig eine schreckliche Wendung erfährt und an Leid kaum zu übertreffen ist. Rücksichtslos mit Drahtschlingen gefangen, werden die Hunde in viel zu grosser Zahl in Korbbehältnisse gestopft, die der Grösse von Hühnertransportkäfigen entsprechen - alte Hunde, Welpen, trächtige Hündinnen, kranke Hunde... einfach alles! Oft erdrücken grosse und schwere Hunde die kleinen Hunde, die unter ihnen liegen. Die Hunde, die über den anderen liegen, koten und urinieren zwangsläufig auf die unter ihnen liegen Tiere und nicht selten gebären trächtige Hündinnen in dieser qualvollen Enge aus Angst und platzbedingten Schmerzen ihre Welpen . Im grenznahen Gebiet angekommen, verstecken die Hundefleischhändler ihre Beute oft stundenlang, bis sie sicher sind, dass der weitere Transportweg für und sie frei und ungefährlich ist, was das Leid der ohnehin schon gepeinigten Hunde durch die Hitze und fehlendes Wasser und Futter noch erhöht. Selbst wenn ein Hundefänger, in Ausnahmefällen 2-3 Dollar für einen Hund bezahlt, bekommt er schon bei der Abgabe ca. 25 Dollar pro Tier. In den Schlachtdörfern angekommen nimmt das Leid dieser hilflosen Hunde ein Ausmaß an, das an Grausamkeit nicht mehr zu überbieten ist. Da die, inzwischen durch Wasser- und Nahrungsmangel apathischen Tiere nach Gewicht verkauft werden aber so traumatisiert sind, dass sie nicht mehr selbstsständig fressen und trinken, werden sie - wieder mit Drahtschlingen - aus den Transportkäfigen gezerrt. Während ein Schlächter die Hunde mit der Drahtschlinge niederzwingt, drückt ein Zweiter die um ihr Leben schreienden Hunde mit seinem Körper fest auf den Boden. Man öffnet ihnen mit Gewalt das Maul und stopft ihnen Rohre in den Hals, um sie mit grossen Mengen Reis regelrecht zu füllen. Dazu wird über einen breiten, in die Speiseröhre gestopften Schlauch, eine Mischung aus Kalk und Wasser in die Hunde geschüttet, damit die Masse möglichst schnell aufquillt - jedes Gramm mehr spiegelt sich in barer Münze.Haben die Hunde das gewünschte Gewicht erreicht, werden sie bei lebendigem Leib in siedendes Wasser getaucht und - oft auch noch lebendig - gehäutet, um dann zerlegt zu werden. Dabei ist es den Schlächtern wichtig, dass die Hunde soviel Schmerzen wie nur möglich erleiden, denn die Kundschaft wünscht sich adrenalindurchzogenes Fleich, da sie dessen Geschmack bevorzugt. Je mehr ein Hund leiden musste, desto mehr Geld bringt er im Verkauf und wo Geldgier die Gedanken reagiert, wird Mitleid der Raum genommen!Das Geschäft mit Hundefleisch unterliegt mafiösen Strukturen und ist, neben dem Handel mit Rauschgift, die lukrativste Einnahmequelle überhaupt. Bereits in den Schlachtdörfern "erquälen" sich die Folterknechte nach eigenen Aussagen in guten Zeiten - wie z.B. dem Neujahrsfest und anderen Feiertagen - innerhalb weniger Tage Einnahmen von ! 1500 Dollar ! Gemessen am durchschnittlichen Monatseinkommen eines Bauern sind die Hundefleischhändler Blutmillionäre, was deutlich macht, hier geht es nicht ums Überleben, nicht einmal darum, gut zu leben. Es geht hier einzig und allein um Profit, um das Befriedigen von Maßlosigkeit und das auf Kosten tausender wehrloser Hundeseelen auf allerniedrigstem Niveau!Wie bereits erwähnt, sind diese Hundefleischtransporte an sich schon illegal - genau genommen sind die Hunde, bis auf die wenigen "gekauften" Tiere, noch dazu Hehlerware. Viele Jahre blieben die diebischen Händler weitgehend unbehelligt - jeder möge sich selbst Gedanken darüber machen, wie und weshalb das in einem Land, in welchem Korruption in vielen Bereichen an der Tagesordnung ist, überhaupt sein konnte.Seit Sommer 2011 werden diese Hundetransporte vermehrt gestoppt, sofern sie erwischt werden und sofern Platz für die Hunde vorhanden ist. Die thailändische Regierung hat zwei grenznahe Auffanglager für die beschlagnahmten Tiere eingerichtet - im Abstand von rund 300 km - und jedes mit einer maximalen Aufnahmekapazität von 1500 Hunden.Leider ist auch für die wenigen Hunde, die so dem Tod durch Schlachten entkommen konnten und augenscheinlich in "Sicherheit" sind, hier das Leid und Elend für die Tiere nicht zu Ende. Die thailändische Regierung sieht ihre Aufgabe, das entsprechende Gesetz umzusetzen, ab dem Zeitpunkt, an dem diese Hunde in den Auffanglagern angekommen sind, als erfüllt an. Zwei Auffanglager, ständig mit je 1500 Hunden belegt, in denen es jedoch kaum Personal und kaum Budget für Futter noch für medizinische Versorgung gibt, machen diese Stationen nahezu handlungsunfähig, zumal die Hunde weder kastriert sind noch jemals eine Impfung bei Ihrer Ankunft erhalten haben. Durch die drangvolle Enge und die duch das Erlebte verursachten Traumata erkranken viele Hunde an Staupe und Parvo oder werden depressiv und verweigern das Futter. Sie stecken sich gegenseitig an und zu allem Überfluss werden immer wieder Welpen gezeugt und geboren. Geboren um an der Staupe und Parvo, Hunger und unbehandelten Verletzungen zu sterben. Die grösste Zahl der geretteten Hunde wurde gerettet, um letztendlich doch elend an Krankheiten oder Unterernährung und Schwäche zu sterben!Im Tagesdurchschnitt sterben pro Lager 10 Hunde! In der Regenzeit und den in diesen Regionen extrem kalten Wintern, steigt die Zahl schnell auf ein Vielfaches an. Alleine im Januar 2012 wurden 1968 Hunde aus einem Schmugglerlager in der Region Ban Tharae, welches als Zentrum der Hundefleischmafia gilt, in eines der Auffanglager gebracht. Acht Monate später lebten nur noch 100 dieser Hunde!Eine grosse Problematik ergibt sich daraus, dass nur immer dann illegale Transporte gestoppt werden können, wenn in den Auffangstationen entsprechend Plätze frei geworden sind. Somit werden die ganz grossen Transporte, die mit bis zu 1000 Lebendfleischhunden unterwegs sind, überhaupt nicht mehr aufgehalten, da kein Platz vorhanden ist. Selbst um kleine Transporte stoppen zu können, müssen vorher entweder entsprechend viele Tiere verstorben oder weitervermittelt sein.Inzwischen sind allerdings die Aufnahmekapazitäten der Ausweichheime und Pflegestellen ebenfalls an ihre Grenzen gelangt, so dass unser vorrangiges Ziel, den geretteten Hunden ein würdiges Leben in ihrer Heimat Thailand bieten zu können, ein Umdenken in der Umsetzung erforderte.Medizinisch gut versorgte und satte Hunde! Hunde die wieder Liebe und Zuneigung erfahren und die wieder "lächeln" können, das ist unser Ziel und zur Verwirklichung dieses Ziel brauchen wir Ihre Hilfe .

Ich (Ulrike Brunner) bin selbst seit 26 Jahren regelmässig in Thailand, davon viele Jahre aktiv im Tierschutz tätig.

Ansprechpartner Deutschland : Ulrike Brunner https://www.facebook.com/UlrikeBrHinweis : 

Das Kopieren und duplizieren von Text sowie Bildmaterial ist ohne unsere schriftliche Zustimmung nicht gestattet.




 

Email